3Mo 25,1-27,34 – Liebt dich Gott? Dann züchtigt er dich auch!

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Schalom ihr Lieben,
heute gibts direkt zu Beginn eine Frage an euch: Habt ihr schon mitbekommen, dass heutzutage in nahezu allen christlichen Gemeinden die Bibel wie ein zweigeteiltes Buch gelehrt wird?

Es wird also nicht mehr die ganze Geschichte der Heiligen Schrift von Anfang bis Ende gelehrt, sondern hauptsächlich nur das Neue Testament. Leider geht diese Lehre bei manchen dann auch so weit, dass sie sagen:
Einmal gibt es den Gott des Alten Testaments, der zornig, unbarmherzig und brutal ist und dann gibt es den Gott des Neuen Testaments, der voller Liebe und Gnade ist.

Eines solltet ihr dazu wissen, egal ob ihr schon mal davon gehört habt oder nicht: Diese Zweiteilung ist natürlich totaler Quatsch. Sie ist völlig unbiblisch! Denn wie ihr bereits gelernt habt, ist Gott unveränderlich:

Maleachi 3,6 Denn ich, der ALLMÄCHTIGE, verändere mich nicht! …

… ganz so, wie es auf eurer Schlüsselkarte steht. Diese Tatsache steht deswegen drauf, weil sie sehr wichtig für jeden von uns ist. Haben wir diese Wahrheit über unseren unveränderlichen Gott verinnerlicht, dann wird sie uns vor vielen gefährlichen Irrlehren schützen.

Wir würden dann zum Beispiel den Menschen, die uns etwas von einem alten und einem neuen Gott erzählen, sofort sagen:

“Das stimmt nicht! Das ist völlig unbiblisch, denn unser Gott ist unveränderlich!”

Warum wir euch die Unveränderlichkeit unseres Gottes genau bei der heutigen Portion wiederholen, hat einen Grund. Denn viele denken, wenn sie den Fluch im 26. Kapitel lesen, dass das nicht zu Gott passt. Aber natürlich ist auch diese Denke total falsch und unbiblisch. Alles, was unser Gott sagt, hat seinen göttlichen Sinn. Immer! Wir müssen ihn nur verstehen. Und falls wir den Sinn nicht verstehen, dann müssen wir ihn verstehen wollen und Gott darum bitten:

Psalm 119,143-144 Selbst wenn ich vor Angst keinen Ausweg mehr weiß, freue ich mich noch über deine Gebote; sie sind gerecht, und daran wird sich nie etwas ändern. Hilf mir, sie zu verstehen, denn nur so kann ich leben!

Und beim Verstehen, dass alle seine Gebote gerecht sind, wollen wir euch helfen. Wir wollen euch zeigen, dass im Segen und auch im Fluch die Gerechtigkeit und Liebe unseres himmlischen Vaters stecken.

Wir wollen beginnen …