1Mo 28,10-32,2 – Habt ihr mich lieb?

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Schalom ihr Lieben,

ist euch beim Lesen des heutigen Bibeltextes aufgefallen, dass es total viele Ähnlichkeiten zu den vergangenen Portionen gab? Denn zum Beispiel, so wie in der letzten Portion Rebekka eine lange Zeit auf Kinder warten musste, so musste das in dieser Portion auch Rahel. Oder wie in der dritten Portion Sara Abraham ihre Magd zum Kindergebären gab, so tat es hier auch Rahel: Sie gab Jakob ihre Magd zum Kindergebären.
Ihr seht also, dass sich einige Ereignisse wiederholt haben.

Eine weitere Wiederholung, die euch mittlerweile in der Heiligen Schrift sicherlich gut bekannt ist, ist die Erneuerung des Bundes. Denn auch mit Jakob erweitert und erneuert Gott seinen ewigen Bund, den er zuvor mit Abraham geschlossen hat. Wir lesen dazu in:

1. Mose 28,12-15 Während Jakob schlief, sah er im Traum eine breite Treppe, die von der Erde bis zum Himmel reichte. Engel stiegen auf ihr zum Himmel hinauf, andere kamen zur Erde herunter. Der ALLMÄCHTIGE stand über der Treppe und sprach zu Jakob: »Ich bin der ALLMÄCHTIGE, der Gott deiner Vorfahren Abraham und Isaak. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. Sie werden so unzählbar sein wie der Staub auf der Erde und sich nach allen Seiten ausbreiten, nach West und Ost, nach Nord und Süd. Am Verhalten zu dir und deinen Nachkommen wird sich für alle Menschen Glück und Segen entscheiden. Ich werde dir beistehen. Ich beschütze dich, wo du auch hingehst, und bringe dich wieder in dieses Land zurück. Ich lasse dich nicht im Stich und tue alles, was ich dir versprochen habe.«

Sind das nicht wundervolle Worte: “Ich lasse dich nicht im Stich und tue alles, was ich dir versprochen habe.”? Gott gibt Jakob also sein Wort, dass er ihn sicher wieder zurück in das versprochene Land bringen wird. Aber wo war Jakob denn zu  dieser Zeit? Er war da, wo seine Mutter Rebekka herkam, nämlich bei Laban, ihrem Bruder und seiner Familie. Wir lesen dazu in:

1. Mose 29,12-13 Jakob sprach zu Rahel: »Ich bin mit deinem Vater verwandt. Deine Tante Rebekka ist meine Mutter!« Als Rahel das hörte, lief sie zu ihrem Vater und erzählte es ihm. Als Laban hörte, dass der Sohn seiner Schwester Rebekka gekommen war, lief er Jakob entgegen. Er umarmte und küsste ihn und nahm ihn mit in sein Haus. Und Jakob erzählte ihm seine Geschichte.

Was danach so alles geschehen ist, sehen wir uns gleich genauer an.