5Mo 33,1-34,12 – Jesus und das Geheimnis des roten Fadens (der Bibel)

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Schalom ihr Lieben!

Es ist soweit. Mit dieser Folge sind wir zusammen mit euch innerhalb eines Jahres die gesamte heilige Torah durchgegangen:

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5 Bücher, 187 Kapitel, mehr als 5.000 Verse, knapp 80.000 Wörter und über 300.000 Buchstaben, die uns dabei geholfen haben, Wahrheiten über unseren Schöpfer und auch über uns zu lernen.

Aber heute endet nicht nur der Torah-Lauf, sondern gleichzeitig auch euer erstes Ausbildungsjahr zum zukünftigen “Priester durch Christus” und zum “Wächter des Wortes Gottes”.

Und so wie es für jedes Ausbildungsjahr üblich ist, gibt es Zeugnisse. Aber keine Angst. Dabei geht es nicht um Zeugnisse, die – wie in der Schule – euer Wissen bewerten, sondern das Zeugnis ist eine Art “Zwischenergebnis für eure Taten”. Denn ihr wisst ja:

Im Glauben steht nicht unser Wissen im Vordergrund,
sondern das, was wir mit diesem Wissen tun.

Der zweite wichtige Punkt beim Abschluss eures ersten Ausbildungsjahres ist: die Veränderung eurer Herzen.

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Denn hat sich euer Herz im Laufe dieses Jahres verändert, dann werden sich auch ganz automatisch eure Taten mitverändern. 


“Okay, aber wer gibt uns denn unser Zeugnis?”


Na Gott.


“Und wie?”

 

Durch sein heiliges Wort. Das Zeugnis ist daher nicht irgendein “Stück Papier”, sondern es ist so etwas wie ein Ergebnis eurer Selbstprüfung. Das heißt in anderen Worten: Mit Hilfe der Bibel könnt ihr euch nach einem Jahr selbst prüfen und euch selbst ein Zeugnis ausstellen.

Weil das aber wegen unseres trügerischen Herzens nicht so einfach ist, sollten euch eure Eltern dabei helfen. Sie können sicherlich mit am besten sehen, ob und was sich bei euch geändert hat – sowohl im Herzen als auch bei euren Taten.

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Das Schöne ist: Keiner kann sitzenbleiben. Denn selbst wenn ihr etwas nicht geschafft habt, könnt ihr weiter Gott um Hilfe bitten und gemeinsam als Familie daran arbeiten. Wichtig ist nur, dass ihr eure “Baustellen” kennt.

Zu diesem wichtigen Punkt möchten wir euch direkt in der Einleitung eine Gemeinschaftskarte geben. Auf ihr steht:

Macht gemeinsam nach einem Jahr der “Torah-Schule” eine Selbstprüfung. Redet mit euren Eltern über die Veränderungen, die in eurem Leben passiert sind. Redet auch darüber, was sich in euren Herzen verändert hat und was sich noch verändern muss, damit ihr Jeschua immer ähnlicher und ähnlicher werdet.
Und: Betet dann direkt gemeinsam für diese Veränderungen!

So, was erwartet euch jetzt in der letzten Folge?

Man könnte in kurz so auf die Frage antworten: Der wichtige und oft übersehene rote Faden der Bibel.

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Was der “rote Faden” ist, werden wir im ersten Lehrblock sehen. Dort werden wir uns dann anschauen, wie die spannende Geschichte der Großfamilie Israel auch nach der Torah weitergeht.

© Film: Die Zehn Gebote

So könnt ihr dann den Gesamtzusammenhang der ganzen Bibel besser verstehen und beim Lesen immer im Hinterkopf haben. Denn die Geschichte der Großfamilie Abrahams, Isaaks und Jakobs, also die Geschichte Israels, endet natürlich nicht mit der Torah.

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Sie endet natürlich auch nicht mit dem sogenannten “Alten Testament”. Ganz im Gegenteil: Nach dem AT bekommt die Geschichte der Bibel erst ihre wahre Bedeutung. Und zwar für Israel und für die gesamte Menschheit. Aber dazu später mehr.

Im zweiten und dritten Lehrblock werden wir uns dann das Ganze als Detektive ansehen, die auf biblische Spurensuche gehen. Wonach genau? Wartets ab.
Direkt daran anknüpfend werden wir dann gemeinsam mit euch etwas machen, was wir bisher noch nie gemacht hatten: Wir sehen uns die Geschichte der Bibel aus Gottes Sicht an. Was wir dadurch neu verstehen werden, werdet ihr dann sehen.

Im vierten und letzten Lehrblock geht es dann um eine wichtige Frage, die sich aus all dem Gelernten meist ganz automatisch ergibt. Was das sein wird, seht ihr dann.

Bis hierhin alles klar soweit? Gut, dann holt das vorerst letzte Mal gemeinsam mit uns eure Bibeln raus, damit wir direkt loslegen können.