Unsere Fragen an euch – Ist Jesus der allmächtige Gott?

Natürlich gibt es noch zahlreiche Verse, die man sich ansehen könnte – sowohl für diejenigen, die sagen, dass Jesus der eine Gott sei, als auch für diejenigen, die sagen, dass er der Sohn Gottes ist. Ausschlaggebend ist das eigene Studium der Schrift.

Für die Verse, die darauf hindeuten, dass Jesus der allmächtige Gott ist, haben wir, wie eingangs erwähnt, einen separaten Artikel, der sich intensiv mit all diesen Versen beschäftigt (siehe “Eure Fragen an uns: Jesus nicht der allmächtige Gott?“).

Hier an dieser Stelle kann man anhand der Zusammenstellung der aufgeführten Verse ein paar wichtige Punkte für die eigene Betrachtung schnell überblicken:

  • Was sagt der Sohn von sich vor seiner Auferstehung?
  • Was sagt der Sohn von sich nach seiner Auferstehung?
  • Was sagt der Sohn über den Vater vor seiner Auferstehung?
  • Was sagt der Sohn über den Vater nach seiner Auferstehung?

Die Antworten zu diesen Fragen findet man in den Versen dieses Artikels, aber vielmehr in der Gesamtheit der Heiligen Schrift. Finde für dich heraus, wer der Sohn ist und forsche selbst nach (Jes 34,16).

Für uns in ganz kurz gilt:

Wir möchten nur das über unseren Herrn sagen, was er selbst von sich sagt. Und gleichzeitig nichts über ihn sagen, was er nicht selbst über sich gesagt hat.
Unser Maßstab ist also nicht das, was andere über Jesus sagen, sondern eben nur das, was der Herr selbst über sich sagt.

Wir hatten einige, der gleich folgenden Verse bereits: Vor seiner Auferstehung hat unser Herr folgendes über sich und seinen Vater mit Nachdruck für uns alle klargestellt:

Joh 17,3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast,  Jesus Christus, erkennen. [SLT]

Und nach seiner Auferstehung folgte diese Feststellung:

Joh 20,17 Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. [SLT]

blankWie sieht es mit “nach seiner Himmelfahrt” aus? Das Wort Gottes gibt uns, mehrmals klar zu verstehen, dass der Sohn zur Rechten Gottes ist. Somit wird  eindeutig für uns klargestellt, dass sie weder ein- und dieselbe Person, noch in irgendeiner Art und Weise gleichgestellt sind:

Apg 7,55 Er aber, voll Heiligen Geistes, blickte zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes, und  Jesus zur Rechten Gottes stehen. [SLT]

1Kor 11,3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Christus. [SLT]

1Kor 15,28 Und wenn er Herr über alles ist, wird der Sohn sich selbst Gott unterstellen. Und Gott, der seinem Sohn alles unterworfen hat, wird über alles und in allem der Höchste sein. [NLB]

Abschließend möchten wir eine an uns alle gestellte heilige Aufforderung – ebenfalls interpretationsfrei – in den Fokus rücken. Sie ist einfach und leicht verständlich formuliert und unterstreicht, die Einzigartigkeit unseres Herrn Jesus in Bezug zu Gott, dem allmächtigen Vater.

Phi 2,9-10 Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind … [SLT]

Aus den Versen 9 und 10 ergibt sich im nächsten Vers 11 das Glaubensbekenntnis, das wir – laut Heiliger Schrift – alle haben sollten:

Phi 2,11 … und alle Zungen bekennen, dass  Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. [SLT]

Wir sollen also bekennen – das sagen nicht wir, sondern das Wort Gottes – dass Jesus Christus = “Herr” ist und der Vater = “Gott” ist, denn …

1Kor 8,6 so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn. [SLT]

Prüfe alles, das Gute behalte (1Thes 5,21).

Friede sei mit dir.

V2.9b