Wer bist du? Was ist deine Identität?

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Stelle dir einen Sportler vor. Aber nicht irgendeinen, sondern einen, der sein Hobby und seine Leidenschaft zum Nebenberuf gemacht hat. Das heißt, er verdient nebst seinem Hauptjob auch durch den Sport Geld und nimmt daher diese Sache sehr, sehr ernst.

Wie sähe das Leben eines solchen Menschen aus?

Auf jeden Fall so, dass es für ihn oder sie völlig selbstverständlich wäre, dass die Dinge des Alltags, die nebst dem Job Zeit beanspruchen, so angepasst werden müssen, dass man dem Sport nachgehen kann. Manche Aktivitäten müssten daher optimiert, andere reduziert und wiederum andere komplett gestrichen werden. 

Für diese Person wäre es auch absolut selbstverständlich, unangenehme Dinge, die aber für den Sport zwingend notwendig sind, in Kauf zu nehmen. Ebenfalls selbstverständlich wäre es, daran zu arbeiten, als Sportler immer besser zu werden. UND die eigenen Gedanken im Alltag würden sich immer wieder um den Sport drehen. All das wäre eine absolute Selbstverständlichkeit für eine derartige Person. Warum?

Weil es ein Teil dieser Person, ein Teil der Identität wäre. Er bzw. sie ist ein Sportler!

Entsprechend die Frage an uns Gläubige: Richten auch wir auf dieselbe Weise unser Leben nach Gott aus? Ist es auch für uns selbstverständlich, dass sich alles in unserem Leben um den Glauben dreht? Ist es auch für uns selbstverständlich, jegliche Dinge des Alltags für unseren Gott anzupassen? Manche Aktivitäten vielleicht ganz zu streichen? Drehen sich auch unsere Gedanken ganz selbstverständlich darum, wie wir Gott und unseren Nächsten besser dienen können?

Oder anders gefragt: Sind wir ein Nachfolger Christi?

Falls ja, also falls das wirklich unsere Identität ist, dann müssen alle diese Dinge auch für uns eine Selbstverständlichkeit sein!

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