Der biblische Kalender – Sonne, Mond & Sterne –
Der Tagesbeginn

Abschließende Gedanken

Da einige bzgl. dieser und ähnlicher Punkte miteinander nicht wenig streiten, zum Ende ein Abschnitt aus einem anderen Artikel, der sich v.a. auf den “Umgang zwischen uns” und wie wir persönlich mit sog. “Streitfragen” umgehen, bezieht:

… Wir wollen nur die an uns gestellten Fragen ganz konkret, direkt und nach bestem Wissen und Gewissen gemäß der Heiligen Schrift beantworten. Sollte man im Anschluss unterschiedlicher Ansicht sein, dann ist das eben so.

Woran wir aber keineswegs Anteil haben wollen, ist folgendes:

Gal 5,19-20 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: … Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen.

Diese genannten Punkte haben wir zur Genüge wiederholte Male an uns selbst feststellen können – leider. Denn oft und schnell werden Debatten um das Wort hitzig. Wir durften und dürfen weiterhin in diesem Bereich dazu lernen, denn wie bei uns allen ist unser Fleisch noch lange nicht besiegt. Dennoch bzw. gerade deswegen sind wir stets bemüht, uns – wie du sicherlich auch – nach folgenden Früchten auszustrecken:

Gal 5,22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Anhand dieser kurzen Aufzählung können wir uns nach jeder Debatte selbst prüfen: “Hatte ich in diesem Gespräch Liebe? War ich Friedensstifter? War ich geduldig, also langmütig mit meinem Bruder? War ich freundlich und sanftmütig? Konnte ich mich bei allem, was passiert ist, selbst beherrschen?”

Falls wir diese Früchte nicht in uns und nicht unter uns haben, dann wird es schwierig, einen nüchternen und sachlichen Austausch zu führen. Aber ein für Gott wohlgefälliger Umgang unter uns wird von uns erwartet – wir werden dazu aufgefordert und ermahnt:

Eph 4,1-3 So ermahne ich euch nun, ich, der Gebundene im Herrn, dass ihr der Berufung würdig wandelt, zu der ihr berufen worden seid, indem ihr mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut einander in Liebe ertragt und eifrig bemüht seid, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens.

Genau diese hier genannten Punkte fehlen uns aber häufig bei unserem Austausch, der eher schnell zu einem Wortgefecht mit starken Emotionen mutiert. Dabei passiert es dann oft, dass wir nicht unserer “Berufung würdig wandeln“, keinerlei Demut, Sanftmut und Langmut haben – ganz zu schweigen davon, dass wir uns in Liebe ertragen und eifrig bemüht sind, die Einheit und den Frieden zu bewahren.

Eigentlich, wenn wir ehrlich sind, sind wir in unserem sog. Austausch eine Schande und ein katastrophales Zeugnis für andere. Wenn die “Welt” uns sehen würde (was sie teilweise natürlich auch tut), wird sie sicherlich nicht die Worte unseres Herrn in uns und unter uns sehen:

Joh 13,35 Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid,
wenn ihr Liebe untereinander habt.

Dieses Versprechen unseres Erlösers hat eine Bedingung: “jedermann wird erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“; eigentlich der perfekte Weg zur Evangelisierung, nur dass wir ihn nicht befolgen. Und dann wundern wir uns, dass der sog. Ruf um unseren Glauben immer schlechter wird. Dabei ist es doch so einfach: Wir müssen Liebe untereinander haben, dann wird jedermann erkennen, dass Jeschua der Messias ist.

Was wird man aber an uns erkennen, wenn wir Parteiungen, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht und Feindschaft unter uns haben?

(Sela)

Eines ist völlig klar und logisch:

1Kor 8,1 … Wir alle haben Erkenntnis. Aber die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut.

Es wird die Zeit kommen – Gott sei es gedankt – da wird uns allen alles klar werden:

1Kor 13,9-10 Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise; wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan.

Bis dahin:

Ist Streiten und Feindschaft keine Option für uns!

Gnade, Liebe und Friede sei mit euch.

V1.0