Schalom liebe Geschwister,
es ist jetzt sieben Jahre her, seitdem wir das erste Mal etwas zum Thema “Verletzte Herzen” veröffentlicht haben. Ab diesem Zeitpunkt (und auch schon davor) hat uns das ganze Thema nicht losgelassen, sodass immer wieder weitere Inhalte dazu folgten – sei es hier und da eingestreut bei anderen Artikeln oder ganz konkret durch weitere (man könnte sagen) Fortsetzungen, wie z.B.: Kintsugi, Gift der Gesellschaft oder wie zuletzt durch: “Verletzte Herzen sehen”.
Mit diesem Teil hier wollen wir die Serie (die ja in dem Sinne keine ist) nicht unbedingt abschließen, aber zumindest “abrunden” – nicht durch eine Art Zusammenfassung aller Artikel, sondern wir wollen versuchen, all den verschiedenen Inhalten der vergangenen Jahre eine, sagen wir mal, höhere Dringlichkeit zu geben. Wir sagen: “versuchen” deswegen, weil wir denken, ja, sogar fest davon überzeugt sind, dass die wahren Auswirkungen von “verletzten Herzen” nicht einmal ansatzweise erfasst werden – obwohl “ansatzweise” in dem Sinne schon, aber wie weit verbreitet das Problem ist, wie tief es geht und wo es sich überall in unserem Leben auswirkt, wird von den allermeisten unterschätzt. Man muss sogar sagen: völlig unterschätzt! Selbst bei denjenigen, für die dieses Thema kein Neuland ist.
Und wenn etwas nicht nur unterschätzt, sondern “völlig unterschätzt” wird, ist es schwer, einfach nur mit “Erklärungen und Warnungen” die Tragweite bzw. Gefahr der jeweiligen Sache aufzuzeigen.
Das beste und anschaulichste Beispiel für diese Problematik ist das Thema “Zunge”. Denn auch da unterschätzen wir tagein tagaus die Tragweite und Gefahr, und das obwohl wir in der Heiligen Schrift immer und immer wieder aufs Allerschärfste vor ihr gewarnt werden. Trotz dieser eindringlichen Warnungen ist und bleibt unsere Zunge ein Thema, bei dem man sich …
- immer wieder von Neuem die Warnungen dazu vor Augen führen muss.
- Man muss sich selbst dafür sensibilisieren (auch hier “immer wieder aufs Neue”), um zu erkennen, wie weit verbreitet dieses Problem ist.
- Und das ist das Wichtigste:
Man muss die negativen Auswirkungen und den Schaden, der durch unsere und die Zungen anderer entsteht, selbst im Alltag erleben!
Also nicht nur als Theorie verstehen, sondern durch Praxis erleben. Erst dann werden göttliche Warnungen “lebendig” und bekommen so die Dringlichkeit, die sie benötigen. Auf diese Weise werden wir dann ganz automatisch die Tragweite eines Problems besser erfassen können.
Einfach nur davon zu lesen, ist also nicht die Lösung!
Und wenn schon die Heilige Schrift dieses Dilemma bei einem so offensichtlichen Thema wie bei der Zunge hat, wie sollten wir es da schaffen, die Tragweite des Problems bei einem nicht so offensichtlichen Thema wie den “verletzten Herzen” klar genug zu vermitteln? Das ist leider kaum möglich.
Dennoch können wir weiterhin unser Bestes versuchen. Einer dieser Versuche ist der Artikel hier.
Möge er dir und deinen Nächsten Segen bringen und vielleicht sogar auf die eine oder andere Art dabei helfen, dass Herzen heilen.
