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Immer, wenn eine Gruppe von Menschen über einen längeren Zeitraum miteinander zu tun haben, kommt es unweigerlich zu einer ganz bestimmten Sache:
Das Reden über andere in ihrer Abwesenheit.
Das passiert in Freundeskreisen, in Familien, auf der Arbeit oder auch in Gemeinschaften. Der Inhalt eines solchen Gesprächs kann dann, je nach Situation und Person, eine gute oder eine nicht so gute Absicht haben.
Ist der Zusammenhang eher negativ, redet die Heilige Schrift von der sog. “bösen Zunge”. Vor ihr werden wir wiederholte Male und auf sehr eindringliche Weise gewarnt. Hier nur ein Beispiel, wo die besondere Dringlichkeit durch die Worte: “Wem das Leben lieb ist …” eingeleitet wird:
1Petr 3,10-12 Denn »wem das Leben lieb ist und wer gute Tage sehen will, der bewahre seine Zunge vor Bösem und seine Lippen, dass sie nicht Trug reden; er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche den Frieden und jage ihm nach! Denn die Augen des HERRN sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Flehen; das Angesicht des HERRN aber ist gegen die gerichtet, die Böses tun.«
Wenn unser himmlischer Vater sein Angesicht gegen diejenigen richtet, die Böses tun und das dann wiederum in einen direkten Zusammenhang mit der “bösen Zunge” gebracht wird, dann sollten wir ganz genau wissen, wann etwas böse ist, was wir sagen.
Ist es zum Beispiel nur dann, wenn wir offensichtlich Angreifendes, Kränkendes oder Verletzendes sagen? Oder auch schon, wenn wir generell in der Abwesenheit einer Person reden?
Wann genau ist etwas eine “böse Zunge”? Wie erkennt man sie? Und woran macht man sie fest?
